Dienstag, 22. Mai 2018

Bonjour - Mosel02

Der letzte Abend in Erlangen wurde mit einem Bergbesuch gefeiert und am nächsten Morgen gehts bei strahlendem Sonnenschein zum Erlanger Bahnhof.



Dort treffe ich auf drei weitere Radler, die mich bis Saarbrücken begleiten.
Die Umsteigezeiten sind gut und so geht es entspannt der Saar entgegen. 

Für Saarbrücken steht dann etwas Action auf dem Programm Umsteigezeit 4min. Die Schaffnerin macht mir bezgl der Zeit mit, den Satz " Falls er denn fährt" hätte die weglassen sollen. Die Franzosen streiken mal wieder, allerdings ist heute laut Netz ein Nichtstreiktag. So geht's dann auch mit der Minibahn nach Forbach und mit einem TER nach Metz. Nach knapp 8h Reisezeit stehe ich vor einer großen Treppe und einem Aufzug, der für Räder verboten ist. Warum, verstehe ich kurz später - mein Rad ist zu lang - na dann halt hochkant. Glücklicherweise bedient eine belustigte Mitfahrerin die Knöpfe - ich habe keine Hand mehr frei.

Außer zur Porte Allmande geht's noch zur Kathedrale. Beladen wie ein Packesel suche ich die Fenster von Chagall auf, da die Touristinfo kein Gepäck beherbergen darf....

Endlich geht's aufs Rad und hinunter zur Mosel.


Dann geht es weiter durch große Industrieanlagen gen Norden. 

Mein Nächtigungsort Hadondage wirkt ziemlich ausgestorben aber das kleine Hotel ist nett und mein Rad wird vom Sohn tapfer die Treppen runter in den Keller getragen.
Kulinarisch beende ich den Abend in dem einzig geöffneten Laden in der Nähe... Es lebe die französische Küche.


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