Samstag, 26. Mai 2018

Wind wechsel dich - Mosel06

Heute hat die Mosel ordentlich Kurven gemacht und so sind mein Start Bernkastel-Kues und mein Ziel wohl bezüglich der Luftlinie nicht weit voneinander entfernt. Mit dem Rad werden es dann doch über 80km. Nachdem es wieder ordentlich heiß werden soll verzichte ich auf das späte Hotelfrühstück und starte gegen 7.30 Uhr bei angenehm frischer Luft.




Eine Soda Brücke

Der Wind wechselt mit der Himmelsrichtung und bis Mittag bekomme ich alle Variationen. Dann wechselt es zu windarm und die Sonne brennt vom Himmel. Ich glühe unter meinem Helm mit großer Vorfreude auf die Dusche in Cochem, die ich kurz nach 15 Uhr erreiche.


Zwischenetappen des Tages: Traben-Trarbach



Zell an der Mosel und Beilstein.



Gegen Mittag pirscht sich eine Einheimische Radlerin an, die ihren Mann anweist, schon mal weiterzufahren, sie müsse jetzt diese Radlerin befragen. Als vertrauensbildende Maßnahme erzählt sie erstmal von ihren Radurlauben an der Ostsee. Dann gehen die Fragen über Quartiersuche, Start, Ziel...irgendwie lustig. Bisher habe ich die Locals hier als eher zurückhaltend empfunden. Auch die in der Gastronomie Arbeitenden muss man immer erst etwas warmquatschen. Vor allem der Hotelier in Trier fängt erst über die normalen Floskeln an zu reden, als ich ihn nach einer Kneipe Frage und er anfängt Vergleiche zu Bamberg herzustellen.
Empfand ich Bernkastel-Kues schon als sehr touristisch toppt Cochem alles.





Mein Hotelzimmer erweist sich als noble Sauna und so kühle ich bis in den Abend an der Mosel ab.


Glücklicherweise verzieht sich das Schiff mit "Tanzmusik" mit der Zeit zur Abendfahrt.









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